Die Idee der Neuen Dörfer oder Gärtnerdörfer, wie sie Prof. Ralf Otterpohl hier im Gespräch mit Götz Wittneben darlegt, basiert auf lokaler, ökologischer Produktion. Aktuelle Ereignisse zeigen uns, wie wichtig die zuverlässige lokale Versorgung ist. Der Klimawandel ist viel schlimmer, als die meisten denken. Ein wesentlicher Teil von dem, was von Menschen beeinflusst wird kommt von der massiven Bodenzerstörung durch Abholzung, Agro-Chemiekalien und das Pflügen. Es könnte ein öder Wüstenplanet entstehen. Zum Glück gibt es aber ganz viele Wege, produktive Ökosysteme zu schaffen und die Freiheit zu bewahren!

Zum Aufbau einer guten Zukunft für Alle braucht es viele aktive Menschen, die das mit positiver Einstellung, gutem Wissen, Verbindung mit der Erde, mit beiden Händen und gemeinsam mit guten Freunden und mit Freude angehen. Es sollten aber mindesten 150 Menschen sein, damit es auch für alle spannend wird und auch viele Kleinbetriebe (meherere Beschäftigungen statt nur Gartenbau!) entstehen können. Dafür können Neue Dörfer gegründet werden, bestehende Dörfer erweitert und Bauernhöfe umgestaltet werde.

Weiteres zum Thema findet sich in Ralf Otterpohl Internetseite https://gartenring.org/ , im Buch „Das Neue Dorf“ https://www.oekom.de/buch/das-neue-dorf-9783960060130 und in seinem 40min-Video: https://youtu.be/3XgXCA2u0Qw