Götz Wittneben im Gespräch mit Cornelia Kin, der Initiatorin des Kriegsenkel-Kongresses (s.u.), über transgenerationale Traumabelastung – und Heilung.
Über viele Jahre hinweg konnte Cornelia sich nicht erklären, warum sie oft überfordert und erschöpft war. Ihr Leben war von Selbstzweifel und Mangelgefühlen geprägt. Sie fand nicht den passenden Partner, wechselte häufig ihren Wohnort, hielt es an keinem Arbeitsplatz länger als zwei Jahre aus und fühlte sich einsam und heimatlos.

Obwohl sie schon viel an sich „gearbeitet“ und verschiedene Therapien ausprobiert und Seminare mitgemacht hatte, gab es etwas, was sie immer wieder ausbremste. Sie spürte, dass es mit ihrer Familiengeschichte zu tun haben könnte.

Erst mit dem Begriff „Kriegsenkel“ und „transgenerationales Trauma“ wendete sich das Blatt. Das war vor 13 Jahren. Sie ging einen langen, steinigen und ungewöhnlichen Weg der Heilung. Heute fühlst sie sich von einer schweren Last befreit und lebt ein selbstbestimmtes Leben in ihrem Familien-Lebensgarten.
Ihr Herzensanliegen ist es, Menschen zu inspirieren, ihre Familiengeschichte zu beleuchten, der eigenen Wurzeln bewusst zu werden, sich aus den Verstrickungen der Vergangenheit zu lösen und zur ureigenen Schöpferkraft zu finden.

Den Kriegsenkeln stehen dazu zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Cornelia weiß, welche Kraft und welches Potenzial sich entfalten kann, wenn wir bereit sind, Licht in das Dunkel zu bringen.

Es ist sogar möglich, dass dort, wo wir es niemals erwartet hätten, ein ganz besonderes Geschenk auf uns wartet, entdeckt zu werden und zwar: Die Vision, worin unsere einzigartige Bestimmung hier auf Erden liegt. Die segensreiche Kraft und Liebe unserer Ahnen fließt uns dann, wie von selbst zu.
Der 2. Kriegsenkel-Kongreß (online) läuft vom 13.-22.7.21 https://www.kriegsenkel-kongress.de/ Anmeldung ist kostenfrei

Das Buch zum 1. Kriegsenkel-Kongreß : http://www.kriegsenkelbuch.de/
Bericht zum 1. Kriegsenkel-Kongress: https://www.kriegsenkel-blog.de/