Allein 2018 gab es über 40.000 „Inobhutnahmen“ von Kindern durch das Jugendamt – betroffen sind häufig alleinerziehende Mütter. Steckt dahinter ein System, an dem viele Akteure – z.B. Gutachter, Rechtsanwälte, Heimbetreiber – gut verdienen? Bekommen sogar Jugendamtsmitarbeiter Boni für die Anbahnung einer „Inobhutnahme“?

Götz Wittneben im Gespräch mit zwei weiteren betroffenen Müttern – Bianca Kohl und Gabi Baaske.

Gabi Baaske: „Ich bin Gabi Baaske, eine „entsorgte“ Mutter, die sich bis zur eiskalten Trennung von ihren Kindern im 24/7-Modus um ihre Kinder gekümmert hatte, während der Vater der Kinder sich kaum zu Hause sehen ließ, weil er mit dem Aufbau seins Unternehmens befasst war und kein besonderes Interesse an den Kindern zeigte. Als reicher Unternehmer hatte er aber offenbar Mittel, um alle Prozessteilnehmer auf seine Seite zu bringen und nacheheliche Unterhaltszahlungen zu vermeiden.

Ein Gutachten der Dr. Dipl.-Psych. Melanie Thole-Bachg, von der Staatsanwaltschaft Bielefeld mittlerweile als vorsätzliches Falschgutachten anerkannt, besiegelte dann das Unrecht, machte aus Weiß Schwarz und Schwarz zu Weiß und hat bis heute schreckliche Folgen für meine Kinder und auch für mich. Selbst suizidale Aussagen und schwere Verhaltenstörungen der Kinder werden vom Familiengericht Lübbecke wie auch vom Jugendamt Lübbecke ignoriert bzw. als „normal“ bezeichnet.“

Meine Email-Adresse: gabibaaske@outlook.com

Über die „Inobhutnahme“ der Tochter von Bianca Kohl und deren grotesker Grund, nämlich eine „symbiotischen Mutter-Kind-Beziehung“, hat lediglich die WELT am Sonntag in einem gut recherchierten Artikel berichtet: https://www.welt.de/politik/deutschland/plus210051173/Kind-weggenommen-Ich-werde-als-Mutter-kriminalisiert-und-entsorgt.html