Allein 2018 gab es über 40.000 „Inobhutnahmen“ von Kindern durch das Jugendamt – betroffen sind häufig alleinerziehende Mütter. Steckt dahinter ein System, an dem viele Akteure gut verdienen?

Götz Wittneben im ersten Gespräch mit zwei betroffenen Müttern, Melanie Admacof-Housa & Kerstin Lalla, über Behördenwillkür bei der Trennung von Kindern von ihren Familien/Müttern.

Melanie Admacof-Housa:

1. Wir würden uns über jede Art von Hilfsangeboten freuen.
2. Wir suchen auch noch einen Kinderschutzbund, der uns in dieser Sache unterstützt.
3. Ich danke allen, die mich auf meiner Reise bis hierhin auf jegliche Art und Weise
unterstützt haben.
4. Jeder, der in einer ähnlichen Situation ist, soll den Kopf nicht hängen lassen und
weiter kämpfen, die Gerechtigkeit siegt immer.
5. Ich möchte einfach bitten, dass kein Pauschalurteil gefällt wird, so nach der Art:
Behörden machen keine Fehler! Fehler machen ist menschlich und in jeder Behörde sitzen Menschen. Man sollte aber immer seine Fehler zugeben und nicht eine ganze Familie samt Kinder ins Unglück stürzen.

Kontakt: melanie.admacof.housa@googlemail.com

Kerstin Lalla: „Das Jugendamt kommt nur, wenn etwas vorliegt und die Kinder werden nur aus der Familie genommen, wenn eine Kindeswohlgefahr besteht! So die Worte, die vor 3 Jahren auch meine waren. Aber am 24.1.19 ( im Interview mit 2018 durch meine Aufregung falsch gesagt) begann für mich ein Alptraum der für alle Mütter einer ist und glaubt mir es kann wirklich jeden treffen.
Mein Verbrechen: ich liebe meine Kinder über alles , wie jede Mutter ihre Kinder liebt.
Du kannst Beweise, Zeugen, Schriftstücke oder Tonaufnahmen bringen und der Richter P.L. am Amtsgericht Rathenow sagt, dass ihn das alles nicht interessiert!

Das Jugendamt Rathenow Hr. W. Leiter ASD, Frau Z. Leiterin JA , Fr. U. Mitarbeiterin des ASD ,Hr. S. Verfahrensbeistand (der die Interessen der Kinder vertreten soll und dabei noch super verdient) sowie Fr. P. und Fr. B., die Therapeuten vom JA, die Berichte schreiben, die es legalisieren sollen, dass Kontaktverbote über Jahre zwischen Kind und Eltern gerechtfertigt sind.

Es sind nicht einmal Fachärzte, die auch die Eltern oft niemals gesehen haben und hier in einer (1) Sitzung mit dem Kind Diagnosen stellen, die man nur aus dem Fernsehen kennt.

Ich kann nur nochmals sagen, ich weiß wie unglaublich sich das alles anhört und dennoch ist es die bittere und traurige Realität. Auch ich hätte solch kriminellen und unmenschlichen Machenschaften niemals für möglich gehalten und dennoch finden sie statt .
Jeder muss sich irgendwann für seine Taten rechtfertigen und auch die Konsequenzen tragen .Ich bete jeden Tag dafür, dass uns Mütter und auch unsere Kinder jemand weinen hört.